{"id":15,"date":"2015-03-22T01:12:34","date_gmt":"2015-03-22T00:12:34","guid":{"rendered":"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/?page_id=15"},"modified":"2025-03-31T16:18:56","modified_gmt":"2025-03-31T14:18:56","slug":"ueber-die-stiftung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/?page_id=15","title":{"rendered":"Die Stiftung, Willkommen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Willkommen!<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #a10158;\">Die Stiftung zur F\u00f6rderung der Pflanzenkenntnis SFP mit Sitz in Basel unterst\u00fctzt Projekte, die der Pflanzenkenntnis dienen.<\/span><\/p>\n<p><strong>Stiftungsrat<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #a10158;\">Dr. Annek\u00e4thi Heitz-Weniger (Pr\u00e4sidentin), Markus Ritter (Kassier), Prof. em. Dr. Christian K\u00f6rner, Prof. em. Dr. Andreas Erhardt, Michael Ryf<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><b>Gr\u00fcndung der Stiftung 1980<\/b><\/p>\n<p><span style=\"color: #a10158;\">Die Stiftung wurde 1980 in Basel gegr\u00fcndet. Stifter <\/span><span style=\"color: #a10158;\"><b>i<\/b><\/span><span style=\"color: #a10158;\">st<\/span><span style=\"color: #a10158;\"><b> Dr. Charles Simon-Studer<\/b><\/span><span style=\"color: #a10158;\">, 1908-1987, von Beruf Chemiker, t\u00e4tig bei der J.R. Geigy AG, sp\u00e4ter Ciba-Geigy AG, und passionierter Pflanzenkenner und Pflanzensammler. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Charles-Simon_1969a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-85\" style=\"float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px;\" src=\"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Charles-Simon_1969a.jpg\" alt=\"Dr. Charles Simon\" width=\"205\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Charles-Simon_1969a.jpg 205w, https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Charles-Simon_1969a-131x300.jpg 131w\" sizes=\"auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/a>Bereits in jungen Jahren geh\u00f6rte die <span lang=\"de-DE\"><b>Floristik<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\">, obwohl er Chemiker war,\u00a0zu seiner Lieblingst\u00e4tigkeit. Dies veranlasste ihn bald, ausgedehnte botanische Reisen zu unternehmen und Pflanzen zu sammeln. Zun\u00e4chst galt sein besonderes Interesse den Feuchtbiotopen und der salzliebenden Adventivflora der Els\u00e4sser Kaliminen. Sodann f\u00fchrten ihn seine Streifz\u00fcge in den Mittelmeerraum, sp\u00e4ter speziell nach Anatolien. Wegen der Besonderheiten der Inselfloren besuchte er nicht nur Korsika und die Balearen, sondern auch Svalbard, Madeira, die Azoren, ja sogar die Antillen.<\/span><span lang=\"de-DE\">\u00a0<\/span><span lang=\"de-DE\">Aus Sorge um den Verbleib und die Pflege von Herbarien\u00a0privater Sammler in Basel fand sich Charles Simon mit Gleichgesinnten 1952 zur <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>Gr\u00fcndung der Basler Botanischen Gesellschaft <\/b><\/span><span lang=\"de-DE\">zusammen, deren Vizepr\u00e4sident und dann Pr\u00e4sident (1956-1958) er wurde. In zahlreichen Kursen, Vortr\u00e4gen und auf Exkursionen wusste er seine Begeisterung und sein Wissen den Mitgliedern zu vermitteln. Ein Anliegen war ihm auch die Herbartechnik. Durch sachgem\u00e4sses Trocknen, Beschriften und Konservieren zahlreicher Belege leistete er seit 1958 den wesentlichsten Beitrag zum Aufbau des Gesellschaftsherbars. Rund ein Viertel der heute \u00fcber 200\u2019000 Belegbogen stammen aus seinem Privatherbar. In Anerkennung seiner Verdienste ernannte ihn die Basler Botanische Gesellschaft 1973 zum Ehrenmitglied. 1977 wurde ihm vonseiten der Schweizerischen Botanischen Gesellschaft die gleiche Ehrung zuteil.<\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">Die geringe Unterst\u00fctzung der Botanik durch die \u00f6ffentliche Hand veranlasste Charles Simon 1980, die <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>\u00abStiftung zur F\u00f6rderung der Pflanzenkenntnis\u00bb<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\"> zu errichten, deren Ziel es ist, vor allem auch Laien zur Besch\u00e4ftigung mit der Pflanze anzuregen. Den Namen der Stiftung hielt er bewusst offen, damit sp\u00e4ter allenfalls auch weitere Legate in die Stiftung fliessen k\u00f6nnten. <\/span><\/p>\n<p><span lang=\"de-DE\">W\u00e4hrend der ersten 20 Jahren hat <\/span><span lang=\"de-DE\"><b>Dr. Pierre Reusser<\/b><\/span><span lang=\"de-DE\"> als Kassier das Kapital, urspr\u00fcnglich in Ciba-Aktien, betreut und durch eine umsichtige Anlagestrategie wesentlich erweitert.<\/span><\/p>\n<div style=\"clear: both;\"><\/div>\n<p><b>Erweiterung der Stiftung 2008<\/b><\/p>\n<p><span style=\"color: #a10158;\">Durch eine Erbschaft konnte die Stiftung 2008 wesentlich erweitert werden. Die Ehegatten Doris und Sigisbert Geissler-Landenberger liessen der Stiftung 2001 ihren Erbvertrag zukommen, in welchem die Stiftung als Alleinerbin eingesetzt wurde, da ihre Tochter <\/span><span style=\"color: #a10158;\"><b>Dr. Patricia Geissler<\/b><\/span><span style=\"color: #a10158;\"> im Jahr 2000 verstorben war. Mit dem Tod von Doris Geissler 2008 trat dieser in Kraft. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Patricia-Geissler-1999a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-99 size-full\" style=\"float: left; margin-right: 20px; margin-bottom: 20px;\" src=\"https:\/\/stiftung-pflanzenkenntnis.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Patricia-Geissler-1999a-e1517760423432.jpg\" alt=\"Dr. Patricia Geissler\" width=\"205\" height=\"256\" \/><\/a>Dr. Sigisbert Geissler war als gesch\u00e4tzter Arzt mit eigener Praxis in St. Gallen t\u00e4tig, seine Frau Doris arbeitete in der Praxis mit. Durch einen Verkehrsunfall verstarb 2000 ihre einzige Tochter, Patricia Geissler, im Alter von 53 Jahren. Dr. Patricia Geissler war als <b>Moos-Spezialistin<\/b> wissenschaftlich t\u00e4tig am Conservatoire et Jardin botaniques in Genf. Sie war dort Kuratorin der Kryptogamen- und Gymnospermensammlungen, war Lektorin und in zahlreichen bryologischen Forschungsprojekten wie auch in vielen botanischen Gremien t\u00e4tig. In Basel hatte sie Botanik studiert und promoviert mit der Arbeit \u00abZur Vegetation alpiner Fliessgew\u00e4sser\u00bb bei Prof. Heinrich Zoller. Zeitlebens blieb sie mit ihren damaligen Mitstudierenden und mit Basel, ihrem Heimatort, verbunden. Sie war seit 1968 Mitglied der Basler Botanischen Gesellschaft (<a href=\"https:\/\/botges.ch\/bauhinia\/open_access_bauhinia_artikel\/2000\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link zu Bauhinia 14, 2000<\/a>)<\/p>\n<p>Die Stiftung unterst\u00fctzt deshalb explizit auch Arbeiten betreffend die <b>Moosflora<\/b>, im Sinn und im Andenken an Patricia Geissler, einem Versprechen entsprechend, das die Erbschaft eingeleitet und erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen! Die Stiftung zur F\u00f6rderung der Pflanzenkenntnis SFP mit Sitz in Basel unterst\u00fctzt Projekte, die der Pflanzenkenntnis dienen. Stiftungsrat Dr. Annek\u00e4thi Heitz-Weniger (Pr\u00e4sidentin), Markus Ritter (Kassier), Prof. em. Dr. Christian K\u00f6rner, Prof. em. Dr. Andreas Erhardt, Michael Ryf Gr\u00fcndung der Stiftung 1980 Die Stiftung wurde 1980 in Basel gegr\u00fcndet. 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